Pressemitteilungen
Pressemitteilung vom 25.09.2009
Wechselwelle gewinnt in vier Monaten 5.000 Ökostrom-Freunde
(PresseEcho.de) Die nicht-kommerzielle Ökostrom-Kampagne „Wechselwelle“ ist am Weltumwelttag der Vereinten Nationen vor knapp vier Monaten gestartet und läuft noch bis zur Bundestagswahl am 27. September. Zwei Tage vor der Wahl ziehen die Initiatoren Silke Eckert und Mathias Gößling Bilanz: Die Wechselwelle besteht inzwischen aus über 5.000 Mitgliedern und hat darüber hinaus Unterstützer in der Wissenschaft, der Politik, der Wirtschaft, den Medien und im Kulturbereich gefunden.
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt für die Verbraucher in Deutschland zunehmend an Bedeutung. „Bislang“, sagt der Werbetexter Mathias Gößling, „fehlen aber noch weitgehend die Strukturen, um den strategischen Konsum zu koordinieren und seinen Einfluss wirksam zu kommunizieren.“ Deshalb sei für die Verbraucher nicht immer erkennbar, dass ihre kleinen, persönlichen Entscheidungen in der Summe zu großen Veränderungen führen.
Diese Wahrnehmung wird durch die Anfang September veröffentlichte Otto Group Trendstudie 2009 über „Die Zukunft des ethischen Konsums“ bestätigt. Darin heißt es: „95 % der Befragten glauben, dass die sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme nur gemeinsam von Politik, Wirtschaft, Medien, Verbraucher- und Umweltschützern und Konsumenten zu lösen sind. Aber nur zwei von zehn Konsumenten sind der Meinung, dass es ein solch gemeinsames Vorgehen derzeit gibt.“
„Genau diese Lücke wollten wir mit der Wechselwelle schließen“, sagt die Psychologin und Kommunikationswissenschaftlerin Silke Eckert. „Und dafür ist das Thema Ökostrom geradezu ideal.“ Denn der Wechsel zu Ökostrom erfordere nur einen geringen persönlichen Aufwand, leiste aber einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Außerdem zeichnen sich die Ökostrom-Anbieter, so berichtet die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „test“, nicht nur durch „gute“ Tarife und eine „gute“ Beratung aus, sondern haben auch die zufriedensten Kunden.
Das könnte der Grund dafür sein, dass es derzeit eine echte Wechselwelle hin zu Ökostrom gibt. Nach einer im Juli veröffentlichten Prognose von TopTarif werden in diesem Jahr allein in Deutschland zwischen 400.000 und 900.000 Haushalte auf Ökostrom umstellen. „Diesen Trend zum Ökostrom wollen wir mit unserer Initiative sichtbar machen und verstärken“, sagt Mathias Gößling. „Unsere 5.000 Mitglieder stehen also für Millionen von Ökostrom-Kunden und Hunderttausende von Stromwechslern in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz.“
Die Wechselwelle ist eine innovative Social-Media-Kampagne, die fast ausschließlich im Internet stattfindet. Die Initiatoren haben in den sozialen Netwerken MySpace, Twitter, facebook, meinVZ, wer-kennt-wen, friendsgossip, Utopia, greenAction, fairdo und bewegung.taz Wechselwelle-Gruppen gegründet und alle Freunde des Ökostroms zum Beitritt eingeladen. Außerdem gibt es unter www.wechselwelle.eu eine Kampagnen-Homepage, auf der die aktuelle Gesamtzahl von Mitgliedern angezeigt wird.
„Unsere Gruppen sollten sich aber in einem wesentlichen Punkt von anderen Gruppen in den Netzwerken unterscheiden“, sagt Silke Eckert. „Wir wollten deutlich machen, dass das gemeinsame Handeln unserer Mitglieder konkrete Veränderungen auslöst.“ Deshalb haben die Initiatoren Sponsoren gesucht und Zwischenziele festgelegt.
Beim Stand von 1.200 Mitgliedern hat die Hamburger Werbeagentur B&E BILD&ERNTE der Kampagne eine professionelle Website geschenkt. Als die Zahl von 2.000 Mitgliedern erreicht war, haben die Initiatoren 200.000 qm Regenwald schützen lassen, also 100 qm pro Kopf. Das dritte Zwischenziel waren 3.000 Mitglieder – Prof. Stefan Gössling von der Universität Lund hat der Wechselwelle aus diesem Anlass eine Jahrespatenschaft für zwei Zwergziegen geschenkt. Für diese Zwergziegen wurde dann in Zusammenarbeit mit dem Allwetterzoo Münster ein Namenswettbewerb ausgeschrieben, den der Werbetexter Tim Stelzer gewonnen hat. Entsprechend seinem Vorschlag wurden die Ziegen AC und DC getauft, nach den englischen Abkürzungen für Wechselstrom und Gleichstrom.
Bei 4.000 Mitgliedern hat die Bundestagsabgeordnete Dr. Angelica Schwall-Düren 400.000 qm Regenwald schützen lassen. Die Schnapszahl 4.444 hat sich die Werbeagentur Halma aus Ulm gesichert und einen Flyer für die Wechselwelle gestaltet. Den Druck hat das Businessportal moveGreen.de gesponsert – mit Hilfe der Mitglieder konnten so 10.000 Flyer auf der Anti-Atom-Demo am 5. September in Berlin, in Münster und in anderen Städten verteilt werden.
Aber auch unabhängig von diesen Zwischenzielen hat die Wechselwelle Unterstützung gefunden: Das einflussreiche Blog „100 Prozent erneuerbar“ hat einen Gastbeitrag von Mathias Gößling veröffentlicht, der Kommunikationsberater Kai Heddergott hat für die Wechselwelle drei Videoclips erstellt, die sich bei YouTube großer Beliebtheit erfreuen, und die Band BROCKDORFF Klang Labor hat der Initiative gestattet, mit ihrem Song „Frohe Schritte“ zu werben.
Für den Endspurt kurz vor der Wahl haben sich dann die Anzeigenabteilung der tageszeitung, die Werbeagentur B&E BILD&ERNTE und zwei große Ökostrom-Anbieter zusammengetan – dadurch wurde es möglich, auf taz.de Banner zu schalten, mit denen für die Wechselwelle geworben wird. Und als zwei Tage vor Abschluss der Kampagne die Zahl von 5.000 Mitgliedern erreicht war, hat das öko-faire Klamottengeschäft gruene wiese aus Münster spontan noch einmal 100 qm Regenwald pro Kopf schützen lassen, also insgesamt 500.000 qm.
Mit diesen vielfältigen Aktionen sollte bewiesen werden, dass strategischer Konsum konkrete Veränderungen bewirkt. Sie haben aber auch große Aufmerksamkeit für das Thema Ökostrom erzeugt – die Kampagne wurde mehr als 50-mal in diversen Medien thematisiert.
„Der Erfolg der Wechselwelle ist einfach umwerfend“, so das Fazit von Silke Eckert und Mathias Gößling. „Wir hätten nie gedacht, dass man nur mit einer Idee und praktisch ohne jedes Budget so viel erreichen kann. Aber die Initiative hat bewiesen: Wenn man sich ernsthaft für eine gute Sache einsetzt, dann findet man überall Freunde, die mit anpacken und die Aktion zum Erfolg führen.“
Pressemitteilung vom 03.08.2009
Wechselwelle: 4.000 Mitglieder und 400.000 qm Regenwald geschützt
(PresseEcho.de) Am 5. Juni ist in Münster die „Wechselwelle“ gestartet, eine private, unabhängige und nicht-kommerzielle Social-Media-Kampagne mit dem Ziel, bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Ökostrom-Haushalte zu gewinnen.
Mittlerweile beteiligen sich über 4.000 Menschen an der Aktion. Aus diesem Anlass sponsert Dr. Angelica Schwall-Düren, Vize-Vorsitzende der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, den Schutz von 100 qm Regenwald pro Mitglied. Insgesamt werden so 400.000 qm Regenwald geschützt – so viel wie 52 Fußballfelder!
Wer sich an der Wechselwelle beteiligen will, kann einer der Gruppen beitreten, die die Initiatoren in sozialen Netzwerken wie MySpace, Twitter, facebook, wer-kennt-wen und meinVZ gegründet haben. Aktuelle Informationen zu der Initiative und zum Thema Ökostrom gibt es auf der Kampagnen-Homepage unter www.wechselwelle.eu.
Pressemitteilung vom 31.07.2009
Windkraftanlagen haben höhere Kapazität als Atomkraftwerke
(PresseEcho.de) Die 17 deutschen Atomkraftwerke haben nach Berechnungen der Initiative contrAtom eine Gesamtkapazität von 20.500 MW. Die in Deutschland installierte Windenergieleistung liegt nach einer Erhebung des Deutschen Windenergie Instituts bei knapp 25.000 MW. Die Windkraftanlagen können also 21 Prozent mehr Strom produzieren als die Atomkraftwerke.
Wie viel Energie die Windkraftanlagen tatsächlich liefern, hängt natürlich stark von den Witterungsverhältnissen ab. Aber auch die Stromproduktion der Atomkraftwerke ist nicht konstant. Nach den Recherchen von contrAtom waren am 30.07.09 nur elf der 17 Atomkraftwerke am Netz, die tatsächlich verfügbare Kapazität lag bei 12.900 MW.
Wie wichtig die erneuerbaren Energien inzwischen für die deutsche Stromversorgung sind, zeigt sich auch an ihrem relativen Anteil an der Stromproduktion. Nach Angaben des Bundesverbands WindEnergie e. V. kommt der Strom in Brandenburg zu 36 Prozent aus Windenergie, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sogar zu über 40 Prozent.
In Zukunft wird dieser Anteil noch zunehmen. Laut Bundesverkehrsministerium sind 22 weitere Windparks genehmigt und können sofort gebaut werden. Wie schnell diese Projekte umgesetzt werden, hängt aber wesentlich von der Nachfrage ab, also auch von den Privathaushalten.
Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien leistet nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz, er hat auch direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft. Nach Angaben des renommierten Blogs „100 % erneuerbar“ arbeiteten im vergangenen Jahr 280.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien. Bis 2020 könnten in der Branche 220.000 weitere neue Arbeitsplätze entstehen.
Um diese positiven Entwicklungen zu fördern, möchten die Diplom-Psychologin Silke Eckert und der Werbetexter Mathias Gößling aus Münster bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Haushalte für Ökostrom gewinnen. Deshalb haben sie die „Wechselwelle“ ins Leben gerufen, eine private, unabhängige und nicht-kommerzielle Internet-Kampagne.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann einer der Gruppen beitreten, die die Initiatoren in sozialen Netzwerken wie MySpace, Twitter, facebook, meinVZ und wer-kennt-wen gegründet haben. Damit sich die Wechselwelle weiter ausbreitet, sollte jedes Mitglied mindestens ein weiteres neues Mitglied für die Kampagne gewinnen – und natürlich auf Ökostrom umstellen.
Seit dem Start der Aktion am Weltumwelttag der Vereinten Nationen sind pro Tag durchschnittlich 70 neue Unterstützerinnen und Unterstützer hinzugekommen – insgesamt haben die verschiedenen Gruppen schon über 3.800 Mitglieder. Aktuelle Informationen zum Thema Ökostrom und zu der Kampagne werden auf der Homepage www.wechselwelle.eu veröffentlicht.
Pressemitteilung vom 21.07.2009
"Wechselwelle": 3000 Mitglieder und Eine neue Homepage
(PresseEcho.de) Am 5. Juni ist in Münster die „Wechselwelle“ gestartet, eine private, unabhängige und nicht-kommerzielle Social Media-Kampagne mit dem Ziel, bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Ökostrom-Haushalte zu gewinnen. In dieser Woche hat die Initiative gleich drei Erfolge zu vermelden.
An der Aktion beteiligen sich inzwischen mehr als 3.000 Menschen. Damit ist das dritte Zwischenziel der Kampagne erreicht, das von Stefan Gössling gesponsert wird, Professor für Humanökologie an der Universität Lund und Mitautor des IPCC-Berichts zum Klimaschutz. Prof. Gössling hat für ein Jahr die Patenschaft für zwei Zwergziegen im Allwetterzoo Münster übernommen. Die Mitglieder der Kampagne sind nun aufgerufen, Namen für die Ziegen vorzuschlagen.
Die Hamburger Werbeagentur BILD&ERNTE ist ebenfalls ein Sponsor der Aktion. Sie hatte zugesagt, der Kampagne eine professionell gestaltete Website zu schenken. Dieses Versprechen hat sie nun eingelöst – die neue, gestalterisch sehr anspruchsvolle Homepage ist jetzt online.
Außerdem wurden die Initiatoren der Wechselwelle eingeladen, einen Gastbeitrag für das renommierte Blog „100% erneuerbar“ zu schreiben. Der Artikel, der jetzt veröffentlicht wurde, hat den Titel „Wechselwelle – der Energiewende ein Gesicht geben“. Die Initiatoren argumentieren in ihrem Beitrag, dass sich die Umstellung der Wirtschaft auf erneuerbare Energien nur dann mit der notwendigen Geschwindigkeit realisieren lässt, wenn immer mehr Menschen die Energiewende als ihr gemeinsames Projekt ansehen.
Wer sich an der Wechselwelle beteiligen will, kann einer der Gruppen beitreten, die die Initiatoren in sozialen Netzwerken wie MySpace, Twitter, facebook und StudiVZ gegründet haben. Aktuelle Informationen zu der Initiative und zum Thema Ökostrom gibt es auf der Kampagnen-Homepage unter www.wechselwelle.eu.
Pressemitteilung vom 09.07.2009
"Wechselwelle" hat 2000 Mitglieder und schützt 200.000 qm Regenwald
(PresseEcho.de) Münster – Für den Klimaschutz, eine zukunftsfähige Energieversorgung und sichere Arbeitsplätze werben derzeit eine Studentin und ein Werbetexter aus Münster. Mit ihrer Internet-Kampagne „Wechselwelle“ wollen sie bis zur Bundestagwahl 100.000 Menschen zum Umstieg auf Ökostrom bewegen.
„Mit Ökostrom ist es ein bisschen wie mit Sport“, sagt Silke Eckert, Diplom-Psychologin und Studentin der Kommunikationswissenschaft. „Eigentlich gibt es nur Gründe, die dafür sprechen – aber man muss sich eben erstmal aufraffen. Darum haben wir die Wechselwelle ins Leben gerufen. Wir dachten, dass der Wechsel leichter fällt, wenn alle Freunde und Bekannten mitmachen.“
Die nicht-kommerzielle Kampagne findet vorwiegend im Internet statt. Wer sich an der Aktion beteiligen will, kann einer der Gruppen beitreten, die die Initiatoren bei Twitter, bei facebook, bei wer-kennt-wen, im StudiVZ und in anderen sozialen Netzwerken gegründet haben. Damit die Wechselwelle sich weiter ausbreitet, muss jedes Mitglied mindestens ein weiteres neues Mitglied für die Aktion gewinnen – und natürlich sollten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Ökostrom umstellen.
Um deutlich zu machen, dass sich durch die Mitgliedschaft in den Gruppen tatsächlich etwas verändert, legen die Initiatoren Zwischenziele fest, die gesponsert werden. Das erste Zwischenziel waren 1.200 Mitglieder. Weil es bereits erreicht wurde, gestaltet die Hamburger Werbeagentur BILD&ERNTE eine professionelle Website für die Kampagne. Das zweite Zwischenziel wurde von den Initiatoren selbst gesponsert: Weil die Wechselwelle mehr als 2.000 Mitglieder hat, schützen sie pro Kopf 100 qm Regenwald, also insgesamt 200.000 qm.
Als Sponsor für das dritte Zwischenziel konnte Stefan Gössling gewonnen werden, Professor für Humanökologie an der Universität Lund/Schweden und Mitautor des IPCC-Berichts zum Klimaschutz. Wenn die Zahl von 3.000 Mitgliedern erreicht wird, übernimmt Prof. Gössling für ein Jahr die Patenschaft für zwei Zwergziegen im Allwetterzoo Münster. Der Allwetterzoo unterstützt die Aktion und gestattet es den Initiatoren, mit Fotos der Zwergziegen für die Kampagne zu werben.
Die Aktion kommt offenbar gerade zur richtigen Zeit. Der größte deutsche Ökostrom-Anbieter meldete am 09.07.09 einen Zuwachs von 70% bei den Online-Verträgen – es gibt derzeit also eine reale Wechselwelle. Die aktuelle Mitgliederzahl der unabhängigen Internet-Kampagne „Wechselwelle“ wird auf der Homepage www.wechselwelle.eu angezeigt.